09.10.2026
Grundsteinlegung: UBM startet Thule48 in Berlin-Pankow
Jetzt geht es los mit dem Bau der letzten Stadtwohnungen im Quartier Immergrün in Pankow am Prenzlauer Berg. Hochwertige Architektur und Ausstattung, ein gemeinschaftlicher Dachgarten mit Panoramablick und attraktive Förderkredite für Selbstnutzer sowie erhöhte Abschreibungen für Anleger dank hohem energetischen Standard KfW 40 QNG. Das wird mit der bewährten hohen Qualität durch den Bauherren UBM Development mit PORR Deutschland umgesetzt. Wir freuen uns sehr über die erneute Zusammenarbeit im Verkauf und danken herzlich dem Team von Christian Berger und Aurel Wild
08.10.2026
OpenHouse im Pankower Hofgarten 2
Diesen Sonntag, 11.10.2026 von 11 bis 15 Uhr sind wir mit unserem Verkaufsteam für das renommierte Familienunternehmen Strenger in Berlin-Pankow vor Ort und können die ersten fast schon fertigen Häuser in der idyllischen Gartenstraße besichtigen. Über 50 % sind in dem kleinen Quartier Pankower Hofgarten 2 im beliebten Ortsteil Französisch Buchholz bereits vergeben. Die Häuser bieten mit 5 bis 6,5 Zimmern viel Platz für Familien und dank hohem energetischen Standard KfW 40 QNG attraktive Förderkredite für Selbstnutzer sowie erhöhte Abschreibungen für Anleger. Im Frühjahr können bereits die ersten Käufer einziehen. Alle Infos auch unter www.pankower-hofgarten.de Wir freuen uns sehr über die erneute Zusammenarbeit und sagen herzlichen Dank an das Team von Daniel Hannemann und Josip Bagaric
28.09.2026
STRATEGIS bietet Immobilienmanagement deutschlandweit an
Die STRATEGIS AG baut ihren Geschäftsbereich Immobilienmanagement deutschlandweit aus. Nachdem das Unternehmen bislang schwerpunktmäßig in Berlin und Hamburg aktiv ist, wird künftig bundesweit ein integriertes Immobilienmanagement mit den kombinierbaren Bausteinen Due Diligence, Property Management und Transaction angeboten. Erste neue Mandate in Frankfurt am Main und Düsseldorf sind in Bearbeitung.
Die Grundlage für die Expansion hat STRATEGIS in den vergangenen Jahren mit der weitgehenden Digitalisierung und Automatisierung seiner Property-Management-Prozesse geschaffen. Administrative Aufgaben werden zentral und digital gesteuert. Gleichzeitig setzt das Unternehmen auf persönliche Präsenz vor Ort mit direkten Ansprechpartnern für Eigentümer und Mieter. Dieses Onsite-Offsite-Modell ermöglicht eine hohe Betreuungsqualität mit effizienten und transparenten Prozessen.
„Wir sehen aktuell eine hohe Nachfrage nach einem Immobilienmanagement, das sich nicht auf die reine Verwaltung beschränkt. Auf Seiten der Eigentümer und Asset Manager sind die Anforderungen erheblich gestiegen, dieser Situation muss sich zeitgemäßes Property Management stellen. In vielen Beständen wurden Instandhaltung und aktives Management in Zeiten niedriger Zinsen und steigender Buchwerte vernachlässigt. Seit der Zinswende funktioniert das nicht mehr. Heute müssen Werte wieder aktiv gesichert und entwickelt werden. Dabei kommt der Bewirtschaftung eine zentrale Rolle zu“, sagt Roland D. Schleider, Head of Business Development der STRATEGIS AG. „Unser Vorteil ist dabei der integrierte Ansatz: Begleiten wir einen Investor bereits beim Ankauf, können wir die Erkenntnisse aus der Due Diligence ohne Informationsverluste in das laufende Immobilienmanagement überführen. Bei einem späteren Exit übergeben wir wiederum eine professionell bewirtschaftete und transparent dokumentierte Immobilie in den Verkaufsprozess. So begleiten wir eine Liegenschaft über den gesamten Investmentzyklus.“
Roland D. Schleider verstärkt STRATEGIS seit dem 1. August 2026 und wird insbesondere die deutschlandweite Geschäftsentwicklung im Property Management vorantreiben. Der Immobilienexperte verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Investment-, Asset- und Property-Management und war unter anderem für Apleona, DWS Real Estate, DIC Asset und CR Investment Management tätig.
Im Fokus der Expansion stehen A-, B- und C-Städte sowie Regionen, in denen eine wirtschaftlich sinnvolle Größenordnung an Einheiten beziehungsweise Fläche betreut werden kann. Dabei sondiert STRATEGIS fortlaufend, an welchen Standorten perspektivisch der Aufbau eigener Büros sinnvoll ist. Neben institutionellen Investoren, Fonds, Asset Managern und Family Offices richtet sich das Angebot auch an internationale Investoren beim Eintritt in den deutschen Markt sowie an Investoren, die Immobilienbestände mit erhöhtem Management- und Optimierungsbedarf übernehmen.
„Property Management ist heute weit mehr als eine Kostenposition. Sowohl bei Bestandsimmobilien als auch Neubauquartieren liegt in der professionellen Bewirtschaftung einer der entscheidenden Hebel, um Erträge zu stabilisieren, Kosten zu optimieren und den Wert eines Objekts langfristig zu sichern. Wir haben unsere Prozesse in den vergangenen Jahren konsequent digitalisiert, automatisiert und zertifiziert. Dadurch können wir unseren Ansatz heute wirtschaftlich auf weitere Standorte übertragen, ohne bei der Betreuung vor Ort Abstriche zu machen“, sagt Sascha Nöske, CEO der STRATEGIS AG.
Aktuell managt STRATEGIS rund 7.000 Verwaltungseinheiten für institutionelle und private Kunden in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und in Hamburg.
15.09.2026
Projektabschluss im Wohnhochhaus GRANDAIRE Berlin-Mitte
In der vergangenen Woche wurde mit der Beurkundung des letzten Penthouses im GRANDAIRE Berlin-Mitte ein für uns ganz besonderes Vertriebsprojekt abgeschlossen.
Von 2012 bis 2016 haben wir die Produktkonzeption und Baurechtschaffung für das erste neue Wohnhochhaus in Mitte nach der Wiedervereinigung für ein Hamburger Familienunternehmen begleitet.
Ab 2017 wurde für den Bauherren DW Property B.V. der Einzelverkauf der 164 Eigentumswohnungen durchgeführt und mit Fertigstellung 2020 durch Kondor Wessels waren alle Gewerbeflächen und die Wohnungen der Regelgeschosse platziert.
Die Penthouses der 19. und 20. Etage sind nun ebenfalls verkauft und wir möchten uns herzlich bei allen Projektpartnern bedanken, die hier mit großem Engagement ein stadtbildprägendes Gebäude geschaffen haben.
DWP Management GmbH GIORGIO GULLOTTA ARCHITEKTEN
#berlin #neubau #teamwork #wohneigentum
05.09.2026
Neues Carré-Angebot für die Friedenauer Höhe in Berlin!
Quartiersmanagement heißt, mit starken Partnern den Mietern Mehrwert zu schaffen, den sie auch merken in ihrem Alltag.
Wenn das Sharing-Auto in der Tiefgarage zu Hause steht, ist es fast wie ein eigenes Auto mit reserviertem Stellplatz. In der Innenstadtlage mit U- und S-Bahn vor der Tür überlegt man sich als Mieter dann doch, ob sich wirklich ein Auto selbst betreiben möchte. Der Vorteil geht weit über das vordergründige Mietverhältnis hinaus und kann erheblich zur gesamten Budgetersparnis des Mieters beitragen. Das kann dann jeder selbst entscheiden. Unsere Kollegen im Quartiersbüro vor Ort sind dafür auch immer ansprechbar 😀
🚗 Neues Carré-Angebot für die Friedenauer Höhe in Berlin! ☀️
Gemeinsam mit Quantum Immobilien AG und STRATEGIS AG haben wir im Projekt SMYLES eine neue #Carsharing-Station eröffnet. Ab sofort stehen den Bewohnenden zwei vollelektrische VW ID.3 und ein geräumiger VW ID. Buzz zur Verfügung – direkt in der Tiefgarage und jederzeit einfach und flexibel über unsere App buchbar.
Besonders freut uns das erste Feedback der Nutzer:innen: Im Vergleich zu Free-Floating-Angeboten wie MILES überzeugen vor allem die festen Stellplätze und die attraktiven Tarife – auch für Fahrten über das Berliner Stadtgebiet hinaus.
Kein Suchen nach einem verfügbaren Fahrzeug. Kein Parkplatzstress bei der Rückgabe. Stattdessen: ein verlässliches Mobilitätsangebot direkt am Wohnort.
Damit ergänzt Carré das vielfältige Serviceangebot von STRATEGIS vor Ort ideal: Quartiersbüro, Sportstudio, Café – und jetzt auch "Carré" mit geteilter Elektromobilität.
Wir freuen uns auf viele emissionsfreie Fahrten und bedanken uns bei Quantum und STRATEGIS für die erfolgreiche Zusammenarbeit!
03.09.2026
Neuer Standort, neues Gesicht – STRATEGIS wächst in Hamburg
Wir freuen uns, einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung bekannt zu geben: Die STRATEGIS AG eröffnet ihr neues Büro am Kapstadtring 7 in Hamburg. Damit stärken wir unsere Präsenz im Norden und rücken näher an unsere Kunden, Partner und Objekte in der Metropolregion Hamburg heran – ein konsequenter Schritt in unserem Anspruch, als Life-Cycle-Partner regional präsent und persönlich ansprechbar zu sein.
Genauso freuen wir uns über den direkten Zuwachs an Kompetenz: Mit dem neuen Büro begrüßen wir einen weiteren erfahrenen Kollegen, der unser Verständnis von Quartiersmanagement nicht nur kennt, sondern lebt – nah an den Objekten, nah an den Menschen, mit dem Blick fürs Ganze. Genau diese Haltung macht für uns den Unterschied zwischen Verwaltung und echtem Life-Cycle-Management aus.
Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten, die dieser Standort für unsere Mandanten und unser Team eröffnet.
03.08.2026
Mehr Kompetenz. Mehr Marktzugang. Mehr Lösungen für Investoren.
Mit der Verstärkung durch Roland D. Schleider bauen wir unsere Aktivitäten im Bereich Business Development konsequent aus. Die Immobilienmärkte haben sich verändert. Investoren benötigen heute deutlich mehr als reine Verwaltungs- oder Beratungsleistungen. Gefragt sind Partner, die Chancen erkennen, Risiken bewerten und tragfähige Lösungen entwickeln. Genau dafür bündeln wir unsere Erfahrung.
Unser Schwerpunkt:
• Property Management
• Transaktionsberatung
• Wertsteigerungsstrategien für Immobilienportfolios
• Individuelle Investorenlösungen
Wir freuen uns darauf, Eigentümer, Family Offices, Fonds und institutionelle Investoren künftig noch intensiver zu begleiten.
Lassen Sie uns über Ihre Herausforderungen und Ziele sprechen.
05.06.2026
Eröffnung unseres neuen Quartier Büros in Berlin Friedenau!
Warum macht ein Berliner Hausverwalter in Berlin ein Büro auf?
Insbesondere, wenn es nur 7 km von unserer Zentrale entfernt ist?
Ganz einfach: Wir wollen noch näher am Geschehen sein! Bei den Menschen und an der Immobilie.
So können wir schnell reagieren. Den FM-Partner Mütra haben wir auch für das Quartiersbüro gewinnen können. So ist die gesamte operative Dienstleistungskette präsent.
Ein attraktives innerstädtisches Wohnquartier muss heute einen Mehrwert bieten, um anspruchsvolle Mieter zu überzeugen.
Das schaffen wir nicht allein – aber mit den besten Partnern. Mit Quantum Immobilien AG lässt sich sowas gut organisieren und betreiben.
Und das kommt dabei heraus: ein Quartier mit >500 Wohnungen und mehr Mehrwert:
Für die Bewohner gibt es im Objekt ein modernes Gym, eine exklusive Car-Sharing-Flotte von ID3 – VW Buzz in der eigenen Tiefgarage von Carré Mobility , eine Fahrradwerkstatt, ein Pilates-Studio und ein Café.
So haben die Menschen alles an einem Ort: Nahversorgung, U- und S-Bahn und eine eigene Quartiersmobilität.
Erwähnenswert ist an dieser Stelle die gelungene Quartiersentwicklung von OFB Projektentwicklung und Instone Real Estate Group SE.
Wir sind dankbar für die Vorarbeit und erfüllen es nun mit Leben.
Dafür werden Häuser schließlich gebaut.
Frederik Mante-Peek
https://www.smyles.berlin/
Last, but not least the great Strategis Team Luise Dominick, Stefan Prill, Benjamin Schlosser & all silent supporters!
06.05.2026
Viele Hausverwaltungen kämpfen heute nicht an den Immobilien – sondern im System.
Die zunehmende Konsolidierung durch Übernahmen im Markt hat vielerorts zu heterogenen IT-Landschaften, inkonsistenten Daten und ineffizienten Prozessen geführt. Das Ergebnis: steigender operativer Druck, sinkende Skalierbarkeit und begrenzte Wertschöpfung.
Wir bei Strategis gehen bewusst einen anderen Weg.
Unsere Plattform ist von Grund auf strukturiert aufgebaut – mit einer einheitlichen Datenbasis, klar definierten Prozessen und konsequenter Automatisierung. Das ging nicht schnell. Es war ein gründlicher Aufbau und eine strategische Investition. Der gezielte Einsatz von KI unterstützt dabei nicht nur Effizienz, sondern vor allem Qualität in der Steuerung von Immobilienportfolios. Das aber an viel weniger Stellen, als der gegenwärtige Hype vermuten lässt.
Unser Fokus liegt dabei klar auf professionellen A-Mandaten.
Denn nachhaltige Wertentwicklung erfordert nicht nur operative Exzellenz, sondern auch ein belastbares System dahinter.
Wer heute Immobilienwerte aktiv entwickeln will, braucht mehr als Verwaltung – er braucht ein durchdachtes, integriertes Betriebsmodell.
👉 Lassen Sie uns sprechen, wenn Sie Ihre Portfolios strukturell auf das nächste Level bringen möchten.
04.04.2026
Mit dem Baustart und dem Verkaufsbeginn des 2. Bauabschnitts in den ParkVillen Potsdam setzen BRAWO REAL ESTATE, ZÜBLIN und STRATEGIS
ein starkes Zeichen für den Wohnungsneubau in der Landeshauptstadt Potsdam. Gemeinsam mit dem Bauherren BRAWO Real Estate, ein Unternehmen der BRAWO GROUP, und dem Generalunternehmer ZÜBLIN begleiten wir auch für den 2. Bauabschnitt die Produktkonzeption und sind gerade in den Einzelverkauf gestartet. Die positive Resonanz aus dem 1. Bauabschnitt bestätigt die Attraktivität des neuen Wohnquartiers direkt am Volkspark Potsdam. Seit Beurkundungsstart im Dezember wurden bereits 15 Wohnungen verkauft oder reserviert. Insgesamt entstehen mit den ParkVillen sieben repräsentative Mehrfamilienhäuser mit 120 Wohnungen und sechs Gewerbeeinheiten in drei Bauphasen. Die großzügigen Wohnungen bieten 2 bis 5 Zimmer mit 2,80 m Raumhöhe und hochwertige Ausstattungen, sonnige Balkone und Terrassen und neben privaten Gartenanteilen einen großen gemeinschaftlichen Hofgarten, der direkt an den Volkspark grenzt. Neben der hohen Aufenthaltsqualität steht auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus: Fernwärme, Photovoltaik sowie die Vorbereitung für E-Mobilität leisten einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Wohnquartier. Die Kombination aus naturnahem Wohnen, urbaner Infrastruktur und exzellenter Architektur des Büros Hilmer Sattler Architekten Ahlers Albrecht macht die ParkVillen Potsdam zu einem attraktiven Angebot für Eigennutzer und Kapitalanleger. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit in diesem neuen Quartier. Weitere Informationen unter www.parkvillen-potsdam.de
24.03.2026
Erste Monate nach Übergabe entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg von Neubauten
• Objekte gehen häufig mit Baumängeln in Betrieb
• Frühe Einbindung von Facility- und Property-Managern reduziert Reibungsverluste
• Strukturierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sichern stabile Betriebsphase
Berlin, 31. März 2026 – In den vergangenen Jahren wurden verstärkt Gewerbe- und Wohnimmobilien fertiggestellt und in den Bestand überführt – ein Resultat davon, dass in der Zeit des Immobilienbooms viele Projektentwicklungen angekauft wurden. Neubauimmobilien versprechen Technik und Design auf der Höhe der Zeit, keine Abnutzung und attraktive Mieten. Doch die Realität sieht oft anders aus: Während Mieter bereits einziehen und Erträge fließen sollen, laufen Mängelbeseitigung, Gewährleistungsdurchsetzung und technische Nachjustierungen parallel. Es drohen Performanceverluste, Reputationsschäden und unzufriedene Mieter. Die Praxis zeigt, dass die ersten Monate nach der Übergabe entscheidend sind für den wirtschaftlichen Erfolg
eines Neubaus.
Auf Einladung von RUECKERCONSULT tauschten sich Berkan Gülen, Head of Asset Management bei Savills Investment Management, Markus Grabau, Leitung Technisches Property Management bei B&L Property Management, Jürgen Hau, Geschäftsführer der INDUSTRIA Immobilien, sowie Sascha Nöske, CEO von STRATEGIS, über typische Problemfelder, operative Herausforderungen und Lösungsansätze aus.
Nicht mehr Baumängel, aber höherer Zeitdruck bei steigender Komplexität Entgegen der verbreiteten Wahrnehmung sehen die Diskussionsteilnehmer bei ihrer Arbeit keinen generellen Anstieg von Baumängeln. Vielmehr habe sich die Art der Herausforderungen verändert.
„Durch die zunehmende Komplexität und Vernetzung der technischen Systeme dauert es heute deutlich länger, bis Gebäude stabil laufen“, erklärte Berkan Gülen. Gerade die technische Gebäudeausrüstung, aber auch fehlende Dokumentationen oder unvollständige Unterlagen können die Inbetriebnahme erschweren.
Markus Grabau sieht vor allem den Zeitdruck als Problem: „Um schneller Mieteinnahmen generieren zu können, ist der Zeitraum, der für die Mängelbeseitigung zur Verfügung steht, deutlich kürzer geworden. Dadurch gehen Objekte häufiger mit offenen Punkten in den Betrieb als
früher.“
Für die Wohnungsmieter führte Sascha Nöske aus: „Die ersten Mängelmeldungen gehen in den ersten Wochen nach Erstbezug ein. Dann müssen wir einordnen, ob es sich um einen Gewährleistungsmangel, ein Abnahmemangel oder einen Versicherungsfall handelt. Wir müssen das vorsortieren, sonst laufen wir Gefahr, dass wir den Bauherren oder das Architekturbüro überbeanspruchen.“
Jürgen Hau ergänzte: „Um das Mängelmanagement zu beschleunigen und die Mieterzufriedenheit zu erhöhen, haben wir in einem Pilotprojekt mit einem bundesweit tätigen Partner einen Rahmenvertrag geschlossen, um kleinere bautechnische Mängel sofort zu beheben und später mit dem Generalunternehmen abzuwickeln.“
Inbetriebnahme als eigenständige Projektphase
Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Die Inbetriebnahme eines Gebäudes sollte als eigenständige, komplexe Projektphase verstanden werden. „Wir unterscheiden zwischen technischer, kaufmännischer und organisatorischer Inbetriebnahme“, sagte Berkan Gülen.
„Häufige Fehlerquellen auf technischer Seite sind, dass Verbrauchszähler fehlen oder Anlagen mangelhaft geprüft sind. In kaufmännischer Hinsicht ist die Übergabe von Verträgen und Bürgschaften ein Knackpunkt. Oftmals ist kein Gewährleistungsmanagement beauftragt und wir müssen sicherstellen, dass Versicherungen möglichst zu Betriebsbeginn laufen. Im Hinblick auf die organisatorische Inbetriebnahme ist es wichtig, Zuständigkeiten und Schnittstellen zu klären, Eskalationspfade und Kommunikationswege mit den Mietern zu definieren und klar zu regeln, wie der Prozess der Mangelbeseitigung von der Mangelmeldung über die Behebung bis hin zur Freimeldung gestaltet werden soll. Im Übrigen können durch Vorabnahmen und regelmäßige
Begehungen während der Bauphase viele Probleme vermieden werden.“
Markus Grabau betont: „Mit der Übergabe an das Property-Management übernehmen wir auch die Betreiberverantwortung. Sollten sicherheitsrelevante Mängel auftreten, führt das oft zur Verweigerung der Abnahme. Und wenn vertraglich fixierte Einzugstermine nicht gehalten werden können, entstehen gerade bei Gewerbemietern hohe Kosten. Weniger problematisch sind dagegen optische Mängel, die man im laufenden Betrieb nacharbeiten kann.“
Frühe Einbindung von Property- und Facility-Managern als Erfolgsfaktor Ein wesentliches strukturelles Defizit liegt laut den Panelisten in fehlenden standardisierten Verantwortlichkeiten der beteiligten Akteure. Zwar funktioniere die Zusammenarbeit in der Praxis meist, dennoch kann es zu Reibungsverlusten kommen. Klare Zuständigkeiten und definierte Prozesse könnten Effizienz und Qualität deutlich steigern.
Ein wiederkehrendes Thema im Panel war die zu späte Einbindung von Property- und FacilityManagern. Diese führe häufig zu vermeidbaren Problemen im Betrieb. Eine frühe Integration dagegen ermögliche eine realistische Budgetplanung, belastbare Betriebskostenkalkulationen und eine bessere Abstimmung technischer Anforderungen.
„Der ideale Zeitpunkt, einen Property-Manager anzubinden, ist bereits zum Spatenstich“, sagt Sascha Nöske. „Gute Vorbereitung ist alles, auch wenn es um die Berechnung der Betriebskosten geht. Die Nebenkostenkalkulation muss nicht nur im ersten Monat plausibel sein, sondern auch im zwölften Monat noch aufgehen. Das funktioniert nur, wenn man das Objekt schon gut kennt.“
Berkan Gülen bestätigte aus der Perspektive des Asset-Managers: „Wir binden die Property Manager rechtzeitig ein, auch damit wir realistische Objektbudgets bekommen und die Inbetriebnahme reibungslos laufen kann. Abweichungen von der Kalkulation müssen wir früh identifizieren, um dagegen steuern zu können.“
Markus Grabau merkte an: „In der Praxis werden wir als Property-Manager manchmal erst wenige Monate vor Fertigstellung eingebunden – das ist deutlich zu spät. Auch der Facility-Manager könnte viele Probleme im technischen Bereich abpuffern, wenn er früher eingebunden wäre, möglichst schon etwa drei Monate vor Fertigstellung.“
Jürgen Hau betonte: „Wichtig ist, darauf zu achten, rechtzeitig die nötigen Daten und Dokumente vorliegen zu haben. Das gilt vor allem für Wartungsverträge, die umlagefähig sind.“
Mieter im Mittelpunkt der ersten Betriebsphase
Die ersten Monate nach Fertigstellung sind besonders sensibel, auch aus Mietersicht. Mängel, technische Probleme oder organisatorische Defizite wirken sich direkt auf Zufriedenheit und Cashflows aus.
„Der Mieter erwartet eine funktionierende Immobilie, unabhängig davon, ob es sich um einen Gewährleistungsfall handelt oder nicht“, so Jürgen Hau. Verzögerungen könnten schnell zu Mietminderungen und Reputationsschäden führen. „Auch Bauzeitenverzögerungen bedeuten eine besondere Herausforderung. Sie können verhindern, übergreifende Abnahmen durchzuführen, bestenfalls Teilabnahmen. Die Folge: Der festgelegte Einzugstermin kann nicht gehalten werden – mit allen Folgen, die dazugehören: Ersatzunterbringung, die man dann kurzfristig organisieren muss, Umzugsgut, das eingelagert werden muss.“
Gerade bei großen Wohnprojekten mit vielen gleichzeitigen Einzügen sei zudem ein strukturiertes Onboarding entscheidend. „Hundert oder zweihundert Wohnungen gleichzeitig zu übergeben, ist ein logistisches Großprojekt“, erklärte Sascha Nöske. „Ohne klare Prozesse entsteht schnell Chaos. Gerade Zufahrtswege sind ein Flaschenhals. Daher arbeiten wir mit festen Einzugsterminen inklusive Zeitslots. Auch die Gebäudetechnik müssen wir einerseits den Mietern erklären, andererseits dafür Sorge tragen, dass sie auch einsatzbereit ist und die Verbrauchsdaten ablesbar sind.“
Die Diskussion machte deutlich: Frühzeitige Einbindung der relevanten Dienstleister, strukturierte Prozesse und klare Verantwortlichkeiten sind zentrale Hebel, um Reibungsverluste zu minimieren und die geplanten Zielwerte bei Mieteinnahmen, Betriebskosten und Energieverbräuchen zu erreichen.
11.02.2026
QuoVadis 2026 – was für ein Event!
Die größte Immobilien-Bühne ist inzwischen abgebaut.
Was bleibt?
Highlight der Konjunkturanalyse von Prof. Dr. Dr. h.c. Lars P. Feld und das Fühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen.
Fazit daraus: wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. Wir werden also nicht gleich alle zu Immobilienwaisen😅
Mein Benefit: Die Menschen und die Inspiration. Danke an alle, mit denen ich ins Gespräch kommen durfte und Anregungen mitnehmen konnte.
Das ist ein wertvolles Stimmungsbarometer, über das was 2026 kommen könnte.
Es bleibt also viel zu tun, manches wird herausfordernd und es bleibt der Markt der Profis. Der Weltuntergang bleibt erst mal aus😉
Danke an Gitta Rometsch und das OrgaTeam und die unterhaltsame Moderation durch die 2 Tage von Timo Tschammler!
Mein neuer Rekordhalter ist übrigens das Adlon Parkhaus. 60€ für einen (nicht ganz vollen Tag) hatte ich noch nie. Das fühlt sich schon an wie ein Strafzettel-Tarif. Aber was soll’s: die Veranstaltungskosten sind so um ganze 2% gestiegen und die Gespräche waren unbezahlbar! Davon lassen wir uns mal nicht die Laune verderben💁🏻♂️😂
See you 2027
Heuer Dialog
Daniel Hannemann Nico Kramp Dirk R. Sicken MBA MRICS
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